Türkischer Historiker Taner Akçam spricht über Massaker an Armeniern

Solingen/ Im Rahmen der Internationalen Armin T. Wegner Tage lädt das Zentrum für verfolgte Künste gemeinsam mit der „Armin T. Wegner Gesellschaft e.V.“ am Freitag, den 3. November 2017 zu einem Gastvortrag des türkischen Historikers Taner Akçam ein.

Unter dem Titel „Aghet – Der Genozid an den Armeniern“ stellt der Professor der Clark University Massachusetts neueste Forschungen zur Frage nach authentischen Vernichtungsbefehlen vor. Er gilt derzeit als der beste Kenner der Geschichte des Genozids an den Armeniern im Ersten Weltkrieg.

Zu den lange verdrängten Augenzeugenberichten über die Massaker an den Armeniern gehören auch die erschütternden Aufzeichnungen und Fotografien, die der Schriftsteller und Menschenrechtler Armin T. Wegner aus Anatolien, Aleppo und Deir es-Sor mitbrachte und veröffentlichte. Schon er zitierte den damaligen jungtürkischen Innenminister Talat mit den Worten: „Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“. Prof. Dr. Taner Akçam hat die Quellen dazu nun intensiv erforscht. In Solingen stellt er sein jüngstes auf Englisch veröffentlichtes Buch erstmals in Deutschland vor. Wegners Fotografien des Völkermords sind am Abend der Veranstaltung in einer Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

Termin: Freitag, 3. November 2017, 19:30 Uhr, Wuppertaler Str. 160, 42653 Solingen

Veranstalter: Internationale „Armin T. Wegner Gesellschaft e.V.“ in Kooperation mit dem Zentrum für verfolgte Künste

Erstellt von am 27.10.2017.

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