Der Zöppkesmarkt lebt

Ein Kommentar von Peter Nied

Trotz allen Unkenrufen lebt der Zöppkesmarkt auch ein Jahr vor seinem runden Geburtstag in seiner (leicht abgespeckten) Bühne. Es wurde auch in diesem Jahr, trotz schlechtem Wetter, getrödelt und gefeiert. Natürlich verändert sich ein solcher Traditionsmarkt im Verlauf von 49 Jahren. Flächen werden bebaut und Vereine lösen sich auf. Es kommen Profis und einzelnen Ausstellern wird die Standmiete zu teuer. Das ist aber doch kein Grund alles in den Boden zu reden. Das Angebot bleibt ausgeglichen.

Kinder und Erwachsene von nah und fern hatten ihren Spaß. Es gibt auch immer noch den absoluten Fund am Stand nebenan. Musik an jeder Ecke und für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Da standen in den Clemens Galerien die Besucher Schlange für Reibekuchen und auch die Pferdewurst hat ihre Liebhaber.

Etwas penetrant war die Präsenz der Parteien und ihrer Anhänger. Aber was soll es, wir sind kurz vor der Bundestagswahl. Und wenn es schon keine scharfen Programme gibt, die Messer an den Ständen schnitten auf jeden Fall gut ab. Bleibt abzuwarten, wie es in Zukunft mit den neuen Veranstaltern läuft. Sicher wird es auch da wieder genöhle geben.

Erstellt von am 13.09.2017.

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