Neues Grün an der Kreuzung Schlagbaum

Solingen/ Pflanzbeete werden jetzt abgeräumt, Bäume bleiben stehen. Rund um die Kreuzung Schlagbaum wird das Grün in einer Reihe von Pflanzbeeten erneuert, voraussichtlich im September werden überwiegend Stauden und einige Gehölze gesetzt. Die Vorarbeiten laufen jetzt: Die Beete werden abgeräumt und überalterte Bodendecker gerodet. Die Bäume bleiben aber erhalten. Gearbeitet wird während der Sommerferien in der verkehrsarmen Zeit, sodass der Verkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.

Arbeitsbeginn auf einer Verkehrsinsel an der Kreuzung Schlagbaum: Melanie
Wachenfeld-Schöpp und Artur Pach von den Technischen Betrieben Solingen
(TBS) informieren sich vor Ort. Foto: Stadt Solingen

Die Arbeiten an der Kreuzung Schlagbaum gehören zu einem Gesamtkonzept, das im gesamten Stadtgebiet greift. Hintergrund: Das Grün an Solingens Straßen ist an vielen Stellen überaltert. Der Teilbetrieb Stadtgrün und Stadtbildpflege der Technischen Betriebe Solingen hat deshalb ein Konzept zur zukunftsorientierten Neuausrichtung entwickelt. Ziel ist es, die Straßen je nach ihrer Funkton und Bedeutung unterschiedlichen Stufen zuzuordnen. Sie sind maßgeblich für die Art der Bepflanzung und den erforderlichen Pflegeaufwand. Neue, geeignete Formen des Straßengrüns sollen dabei erprobt werden. Unterstützt werden die Technischen Betriebe dabei von Experten der Universität Kassel.

Bereits im vergangenen Jahre wurden mehrere Versuche mit blütenreichen Ansaaten gestartet – mit positivem Echo aus der Bevölkerung und von der
Fachwelt interessiert verfolgt. In diesem Frühjahr wurde die Thematik in Bürgerversammlungen in den einzelnen Stadtteilen vorgestellt und diskutiert. Jetzt geht es um den besonderen Standort an der Kreuzung Schlagbaum (Konrad-Adenauer-Straße, Kronprinzenstraße, Schlagbaumer
Straße): Der wichtige Verkehrsknoten ist zugleich Eingangstor zur Innenstadt.

Extra für diesen schwierigen Ort hat die Universität Kassel eine Pflanzenmischung aus Gehölzen und Stauden entwickelt. Neben ästhetischen und pflegetechnischen Gesichtspunkten wurde dabei vor allem berücksichtigt, dass die Pflanzen beispielsweise Trockenheit im Sommer und Streusalz im Winter aushalten müssen. Sollte sich die Zusammenstellung bewähren, wäre das auch ein erster Schritt, um mit der Bepflanzung auf Veränderungen zu reagieren, die der Klimawandel mit sich bringt.

Erstellt von am 09.08.2017.

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