FDP: Unterrichtsversorgung für die HS Central muss gewährleistet sein

Eugen Bertenburg

Solingen/ Ob die Entscheidung der Kommunalpolitik zugunsten des Schüler- und Elternwillen für den Verbleib der HS Central am bisherigen Standort zu einem guten Ende führt, hängt nach Einschätzung der FDP jetzt vor allem davon ab, ob und wie es der Bezirksregierung gelingt, für die letzten Klassen der Hauptschule die Unterrichtsversorgung am Standort Central zu gewährleisten.

Heinz-Eugen Bertenburg (FDP), Vorsitzender des Schulausschusses: „Der Beschluss nützt den Schülern und Eltern wenig, wenn die Lehrerversorgung für das letzte Schuljahr nicht sichergestellt werden kann.“

Aus diesem Grund war die FDP in der ganzen Zeit der aufgeregt geführten Debatte um den Standort sehr zurückhaltend. Bertenburg: „Wir haben stets das Beste für die Schüler im Blick gehabt und sind nicht wie manch andere Partei in Solingen dem Populismus gefolgt. Wir tragen den einstimmig gefassten Beschluss jedoch mit und hoffen sehr, dass dieser Beschluss nun auch zu einem guten Ende geführt wird. Das haben wir jedoch nicht allein in der Hand.“

Die entscheidende Frage der Lehrerversorgung kann nicht durch den Schulträger gelöst werden. Hier ist die Bezirksregierung gefragt, das Ob und Wie der Unterrichtsversorgung für die Hauptschule am Standort Central sicherzustellen. „Bedauerlicherweise war von der Bezirksregierung kein Vertreter in der Ausschusssitzung zugegen, um diese Frage beantworten zu können,“ kritisiert Bertenburg.

Die Frage des Raumkonzeptes hält die FDP für lösbar. „Wir sind sicher, dass hier eine gemeinsame Lösung gefunden werden kann. Wichtig ist für uns, dass in diesen Überlegungen jetzt auch die Sekundarschule eingebunden wird. Dass muss gemeinsam und transparent für alle Beteiligten erarbeitet werden.“

Erstellt von am 08.06.2017.