Minister für Gedöns

Eine Glosse von Peter Nied/ Eigentlich sollten wir uns jetzt Gedanken darüber machen, wer in der neuen NRW Landesregierung welches Ministerium besetzen sollte oder könnte. Da einige Varianten ausgeschlossen wurden, steht nun noch gar nicht fest, ob es überhaupt zu einer Koalition kommt. Ja und wenn, wer könnte dann mit wem?

Das ist schwer, denn zur Not könnten auch ehemalige Minister nicht einspringen. Frau Löhrmann fühlt sich dermaßen Missverstanden, dass sich die Wähler schämen sollten, weil sie die tolle Schulpolitik der Solingerin nicht geschnallt haben.

Auf der anderen Seite kann man sich aber auch vorstellen, dass nach so langer Abstinenz Herr Laschet und Herr Lindner am liebsten alle Ministerien selbst besetzen würden.

Oder es greift die neue Berthold Verordnung. Die sieht ja vor, dass Ministerien auch als Werksverträge mit Externen besetzt werden können. Und da kommt dann schon Farbe in das Spiel. Da ginge Carsten Maschmeyer für Finanzen oder Bert Wollersheim für Familie und Arbeit. Die Geissens natürlich als Staatssekretäre.

Noch besser wären aber die Vorschläge unserer Leser. Was ist? Mit wem würdet Ihr die neue Landesregierung besetzen?

Ich selbst stehe natürlich auch zur Verfügung: als Minister für Gedöns und Kallerei.

Erstellt von am 19.05.2017.