Schmeckt und konnte fliegen

China/ von Natascha Wessel – Weit ab vom rheinischen Sauerbraten lernte unsere freie Mitarbeiterin Natascha Wessel die chinesische Küche etwas näher kennen. Hier die kurzen Eindrücke ihrer Reise in das Reich der Mitte.

Foto: Natascha Wessel

Dabei waren es nicht nur die vollkommen anderen Speisen, es hielt auch genauer bei den Tischsitten. Wer bei uns nicht alles isst wird gefragt, ob es ihm nicht geschmeckt hat. Im Reich der Mitte ist der Gastgeber hingegen pikiert, wenn man die ganze Schüssel Reis verputzt und einen kleinen Teil vom Fleisch unangetastet lässt. Reste sollten also über bleiben, aber bitte die richtigen Reste.

Ebenso gewöhnungsbedürftig sind die offenen Verkaufsstände oder Theken. Hinter Glas oder abgedeckte Esswaren und Lebensmittel sucht man hier vergebens.

Foto: Natascha Wessel

Auch heute teilt sich der Zuspruch immer noch zwischen Touristen und Einheimischen. Auf dem Markt und direkt an der Straße kaufen die Chinesen was ihnen angeboten wird, der Tourist muss sich schon überwinden, Käfer, Skorpione, Seesterne oder Heuschrecken zu knabbern. Auch wird in den Hotels beim Frühstück leckeres aus der Garküche angeboten. Süß/Sauer ist der Reisende auch schon von zuhause beim „Chinesen“ gewohnt.

Foto: Natascha Wessel

Bei Wikipedia lesen wir sinngemäß: Die traditionelle chinesische Küche teilt sich in die über 20 Provinzen auf. In eigenen Regionalküchen geht es von Hundefleisch bis Pfannkuchen und im Raum Shanghai sind Fisch und Meeresfrüchte beliebt. Die beliebtesten Fleischsorten sind Huhn und Ente sowie Schweinefleisch. Auch Weizenprodukte und Reis teilen sich in Großräumen (Nord und Süd) auf. Katzenfleisch ist sehr teuer und Milchprodukte sind überhaupt nicht in verkochten Speisen.

Unsere Mitarbeiterin beteuert dann aber doch:“Käfer schmecken eher etwas cremig.“

Erstellt von am 08.05.2017.

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