FDP: Christian Lindner eröffnet Landtagswahlkampf im Bergischen Land

Wuppertal/ Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner war am Mittwochabend im Rahmen des NRW-Wahlkampfauftaktes zu Gast in der „Alten Papierfabrik“ in Wuppertal-Elberfeld.

Foto: Marcel Hafke

Mehr als 450 Gäste waren der Einladung der FDP-Kreisverbände Wuppertal, Solingen und Remscheid gefolgt und bereiteten ihrem Bundesvorsitzenden einen umjubelten Empfang.

Wir brauchen mehr Arbeitsplätze

Christian Linder zog in seiner Rede eine vernichtende Bilanz über die letzten sieben Jahre Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen. Bei fast allen statistischen Rankings wie Wirtschaft, Schule, Bildung und Verkehr sei NRW das Schlusslicht, betonte Lindner in seiner emotionalen Rede. Eindringlich forderte er für NRW „eine bessere Wirtschaftspolitik und mehr Arbeitsplätze“.

Inklusion an NRW-Schulen ist gescheitert

Die Inklusion sei ebenfalls gescheitert, da insbesondere Förderschulen nicht ausreichend unterstützt werden. Christian Lindner mahnte zudem die stetig steigende Kinderarmut in NRW an. Hier könne nur durch eine Ankurbelung des Arbeitsmarktes und durch Schaffung ausreichender Betreuungsplätze für den Nachwuchs Abhilfe geschaffen werden. Die „bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ bleibe auch weiterhin ein  zentrales Thema im Landtagswahlkampf.

Foto: Marcel Hafke

 

Über 380.000 Kilometer Stau in NRW

Verheerend fiel nach Lindners Worten die Staubilanz auf nordrhein-westfälischen Autobahnen aus. „Über 380.000 Kilometer Stau im Jahre 2016. Das ist eine ökölogische und ökonomische Katastrophe aber insbesondere auch eine Respektlosigkeit gegenüber den Menschen in NRW. Wir müssen endlich wieder vernüftige Investitionen in den Straßenverkehr auf den Weg bringen“ so Christian Lindner weiter.

Weitere Redner des Abends waren Joachim Stamp (stellv. Fraktionsvorsitzender), Marcel Hafke (Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter) sowie Oliver Walgenbach (Landtagskandidat).

Erstellt von am 06.04.2017.