BfS: Vertreter der Elternschaft der HS Central waren Gäste der BfS-Fraktion

Solingen/ Mathias Kunde und Michael Margraf, als Vertreter der Eltern der Hauptschule Central, waren am heutigen Mittwoch Gast der BFS Fraktion.

Herr Margraf und Herr Kunde haben unmissverständlich die Position von Eltern und Schüler der Hauptschule Central gegen die Verlegung der Abschlussklasse deutlich gemacht.

Hier hat die BFS einstimmig ihre Solidarität und Unterstützung zugesagt. Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Abschlussklasse zu verlagern. Auch bestehen deutliche Zweifel, ob die Solinger Verwaltung und Ute Intveen als Schulrätin nicht ihre Kompetenzen überschreiten, indem sie quasi im Alleingang die Verlagerung bestimmen. Hier werden wir uns um eine entsprechende rechtliche Bewertung kümmern.

Gleichzeitig wird die BFS eine Anfrage an den Schulausschuss und den Rat vorbereiten, die Licht in die Angelegenheit bringen wird, da laut den Gästen selbst einfache Fragen seitens der Verwaltung nicht mehr beantwortet werden. Hier merken die betroffenen Bürger jetzt einmal hautnah, wie störend sie im Spiel der Undurchsichtigkeiten zwischen politischen Kräften und Verwaltung sind.

Die Anfrage wird von einer Einladung an die Beigeordnete Dagmar Becker und den Oberbürgermeister begleitet, die in unserer Fraktion Rede und Antwort stehen werden – wir lassen unsere Mitbürger mit der Ignoranz der vermeintlich Mächtigen nicht alleine.

Zur Erinnerung hier noch einmal ein Auszug aus der maßgeblichen Beschlussvorlage 2485 aus dem Jahr 2012:

„Die Auflösung wird sukzessive in der Weise erfolgen, dass an der (auslaufenden) Hauptschule keine Eingangsklassen der Jahrgangsstufe 5 mehr gebildet werden. Im Gegenzug werden Eingangsklassen durch die neue Sekundarschule eingerichtet. Gleichwohl erhalten alle derzeitigen Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre schulische Ausbildung an der Hauptschule Central bis zum gewünschten Abschluss zu absolvieren. Die Lehrpersonal- und Unterrichtsversorgung wird im Zusammenwirken mit der Schulaufsicht sichergestellt; ggf. erfolgt dies auch durch Personal der neuen Schule.“

Abschließend muss die Frage gestatten sein, wie denn den betroffenen Schülerinnen und Schülern noch Werte wie Verlässlichkeit, Offenheit, Beständigkeit sowie Vertrauen vermittelt werden sollen, wenn sie so als Spielball von dubiosen Interessen missbraucht werden.

Erstellt von am 29.03.2017.

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