TBS geben Tipps damit der Müll nicht fest friert

Müll.jpgSolingen/ Wegen der Minusgrade kann es Probleme bei der Leerung aller Mülltonnen (gelb, blau, grau, braun) geben, teilen die Technischen Betriebe mit. Es könne vorkommen, dass Tonnen durch den festgefrorenen Müll nicht vollständig geleert würden. Mitarbeiter müssten in diesen Fällen die Tonnen mehrfach mit Hilfe der Schüttung rütteln. Dies sei bei mehreren tausend Tonnen im Stadtgebiet äußerst zeitintensiv.

Folgende Tipps sollen für Abhilfe sorgen:

Insbesondere bei den Biotonnen hilft es, vor dem Befüllen der Tonnen den Boden mit geknülltem Zeitungspapier auszulegen. Hinderlich dagegen ist es, wenn der Boden und die Wände der Biotonne mit Zeitungspapierlagen ausgekleidet werden. Wenn dann die Biotonne noch mit feuchtem Laub oder Rasenschnitt gefüllt ist, friert alles fest und rutscht bei der Leerung nichts mehr aus der Tonne.

Den Inhalt nicht zusammenpressen, sondern auf möglichst lockere Befüllung achten. In die Biotonne etwa grobes Material wie Äste oder geknülltes Zeitungspapier untermischen. Nasse Küchenabfälle vortrocknen lassen oder gut in Zeitungspapier einwickeln.

Für den (nassen) Restmüll gilt: ebenfalls am besten in Zeitungspapier einwickeln und in fest zusammengebundenen Mülltüten in die Tonne geben, damit eventuelle Feuchtigkeit nicht austreten und festfrieren kann. Auch hier ist es sinnvoll, den Tonnenboden zuvor mit geknülltem Zeitungspapier auszulegen.

Ein windgeschützter oder frostsicherer Standplatz wie Garage, Carport oder Hauswand reduziert die Gefahr des Festfrierens erheblich.

Am Leerungstag die Tonne überprüfen: falls der Inhalt bereits festgefroren ist, diesen mechanisch lockern. Am besten mit einem Besenstiel oder Spaten den Tonneninhalt vorsichtig vom Rand lösen. Es sollte keineswegs mit harten Gegenständen an die Kunststofftonne geschlagen werden, da diese bei großer Kälte leicht brechen kann.

Erstellt von am 26.01.2017.