Fluchtpunkt Klingenstadt

Das sieht aber gar nicht gut aus am Ende des Jahres. Und ich weiß nicht, ob das nun das Ende einer Fluchtbewegung ist. Da verliert dieser pompöse Weihnachtsmarkt am Neumarkt sein nostalgisches Riesenrad. Der Schausteller gab Funktionsstörungen an. Dann stand das Kinderkarussell in den Fluchtlöchern und zwei Geschäfte des Einzelhandels und eine Gaststätte treten ebenfalls die Flucht aus der Stadt an.

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Das Bachtorcenter wird wohl vor Ende des Jahres als die meist beflüchtete Innenstadt-Fehlplanung ausgezeichnet. Fluchthaltig statt Nachhaltig. Das teilt die „IG – Flucht aus dem Center“ mit.

Ja verflixt, vor wem hauen die denn nur alle ab? Solingen ist doch wirklich ein beschaulich ruhiges Städtchen. Ruhig vor allem. Nein, noch ruhiger. Und schon rauscht es im Gerüchtewald; der Investor des geplanten Outbumms am Mühlenhof wird eventuell auch die Flucht antreten. Ja wer denn sonst noch?

Selbst die Reinkarnation des einzig wahren Sozialismus, in Form von Gabriele Gärtner, flüchtet aus der Stadt. Jetzt macht die ihren Sozialismus im Kohlenpott, verdammt noch mal. Die letzten Salafisten flüchten leider nicht aus Solingen, dafür haben wir ein paar neue Nazis und die Krätze. Bei letzterem schließt übrigens das eine das andere nicht aus.

Jetzt heißt es bei der ganzen Fluchtbewegung: abwarten und Ruhe bewahren. Vielleicht flüchtet ja der eine oder andere Politiker auch noch aus der Stadt. Ich hätte da schon ein paar Charakterköpfe auf dem Wunschzettel stehen.

Na denn, Prost!

Erstellt von am 15.12.2016.