Kardinal Woelki sprayt für Gutmenschen

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki fordert dazu auf, Gutmensch zu sein und das Wort wieder positiv zu besetzen. „Wenn Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, als Gutmenschen beschimpft werden, so ist das absurd und gefährdet unsere Gesellschaft. Kann denn Engagement für das Gemeinwohl schlecht sein?“ Kardinal Woelki fragt dies anlässlich der Kampagne „zusammen gut“ vom Erzbistum Köln und dem Diözesancaritasverband, die am Wochenende startet. In einem Video, das derzeit in den sozialen Medien verbreitet wird, sprayt der Kardinal mit Sprühkreide #gutmensch auf den Boden. 40 Gruppen unter anderem aus dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Mitarbeiter der Caritas im Erzbistum werden am Wochenende dem Kardinal folgen und Plätze mit #gutmensch markieren.

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki sprüht mit Kreide den Schriftzug #gutmensch auf den Boden.

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki sprüht mit Kreide den Schriftzug #gutmensch auf den Boden.

Auf der Internetseite sind neben Möglichkeiten sich selbst zu engagieren auch Portraits und Geschichten von Gutmenschen zu finden. Auf Plakaten und Postkarten wird unter anderem das Engagement der vielen tausend Ehrenamtlichen gewürdigt. Das Erzbistum ruft außerdem dazu auf, sich unter #gutmensch an der Diskussion über das Thema in sozialen Netzwerken zu beteiligen.

„zusammen gut“ soll über ein Jahr lang gesellschaftliches Engagement stärken und Menschen ermutigen, sich für Andere und für die Gemeinschaft einzusetzen. In aktuellen Zeiten des Misstrauens und der Angst, könne Kirche wichtige Werte in die Gesellschaft bringen, so Kardinal Woelki. Der Erzbischof sieht die Kampagne als Mutmacher zu diesen Werten zu stehen. „Ich bewundere die vielen Menschen in unserem Erzbistum, die mit Liebe und Engagement für ihre Nächsten, die Botschaft Jesu leben. Diese Gutmenschen wollen wir in ihrem Tun stärken und sie ermutigen unsere Welt mitzugestalten.“

Erstellt von am 01.12.2016.

2 Kommentare Kardinal Woelki sprayt für Gutmenschen

  1. Christoph

    03/12/2016 bei 22:46

    Bei der Aktion dieses Kardinal’s um die „Gutmenschen“ stellt sich automatisch die Frage, ob dann alle anderen „Bösmenschen“ sind, und wie dies alles hinsichtlich der Verfehlungen innerhalb der Kirche zu erklären ist? Innerhalb der Kirche und im Verlauf ihrer Geschichte wurden kleine Kinder mißbraucht, es wurde zu den Kreuzzügen und zur Inquisitation/Hexenverfolgung aufgerufen. Zudem wurden wissenschaftliche Forschungen und Lehren, wie etwa die Astronomie und die Medizin massiv behindert.
    Somit wäre dieser Kardinal also gut beraten, dabei zunächst erst einmal in seinem „eigenen Stall“ anzufangen, anstatt unter dem Vorwand der „Gutmenschen“ und im „Namen Jesus Christus“ diese dann auch noch schamlos auszunutzen!

  2. DasVolk

    05/12/2016 bei 10:33

    Mit der verlogenen Kirche will ich eh nichts zu tun haben.Der Satz “ ….könne Kirche wichtige Werte in die Gesellschaft bringen, so Kardinal Woelki.“ ist ein Witz,oder? Die Kirche und Werte,wer deren Geschichte verfolgt ,wird jetzt wahrscheinlich vor Lachen auf dem Boden liegen.
    Wenn das bedeutet,das ich mich auch an einen Bahnhof stellen muss und „Flüchtlinge“ mit einem Teddy und Klatschen willkommen heiße,dann bleibe ich doch lieber ein „Nazi“.
    Wenn ich als „Nazi“ betitelt werde,weil ich mir Sorgen um mein Land und um die Zukunft meiner Kinder mache,was durch die täglichen Nachrichten nur noch bestätigt wird,dann kann ich damit leben.
    Dann bin ich sogar stolz darauf nicht so ein verblendeter Gutmensch zu sein.Aber mal abgesehen davon,ist es nicht strafbar zu „sprayen“? Das ist doch Sachbeschädigung. Na da kann man nur hoffen das die „Gutmenschen“ dafür nicht auich noch belangt werden.Grüße ein Bösmenschnazi