Weltwassertag in Solingen: Mehr als ein Job – Arbeit in der Wasserwirtschaft

Solingen/ Der diesjährige Weltwassertag am morgigen 22. März steht unter dem Motto „Wasser und Arbeitsplätze“. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen damit die Wasserwirtschaft und ihre facettenreichen Arbeitsplätze: Die Wasserver-, Abwasserentsorgung sowie die Gewässerunterhaltung vereinen vielseitige, krisenfeste Beschäftigungsmöglichkeiten mit nachhaltigen, gemeinwohlorientierten Aufgaben zu guten Bedingungen.

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Foto: Archiv

„In der Wasserversorgung zu arbeiten heißt, die Versorgung mit unserem wichtigsten Lebensmittel sicherzustellen – Trinkwasser“, erklärt Martin Wegner vom Eigenbetrieb Wasserversorgung Solingen. 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr liefert die deutsche Wasserwirtschaft sauberes und schmackhaftes Trinkwasser, das direkt aus der Leitung genutzt werden kann.

Damit das Trinkwasser von der Quelle bis zum Hausanschluss gelangt, sind viele Arbeitsschritte nötig. „Die Wasserversorger erledigen sie zuverlässig mit qualifizierten Beschäftigten in vielfältigen Berufsfeldern“, so Martin Wegner.

Abwasserentsorgung bedeutet Umweltschutz: Mit der Entsorgung von Abwasser aus häuslichem, gewerblichem und industriellem Gebrauch werden Krankheiten und Seuchen vermieden und die Umwelt geschützt. Von den ersten Kläranlagen des 19. Jahrhundert, mit denen hauptsächlich Epidemien eingedämmt werden konnten, bis zu der Anwendung von hochentwickelten technischen Verfahren in der heutigen Zeit können mittlerweile auch Wertstoffe, Wärme und Energie aus dem Abwasser recycelt und gewonnen werden.

„Damit bieten sich im Abwasserbereich viele interessante berufliche Tätigkeiten mit großem Entwicklungspotenzial“, erklärt Manfred Müller, Leiter der Abwasserbetriebe der Stadt Solingen.

In der Gewässerunterhaltung werden Ufer, Schutzflächen und Gewässer nach biologischen und landschaftspflegerischen Gesichtspunkten entwickelt und kultiviert. „Ziel ist die Erhaltung und Verbesserung der wasserwirtschaftlichen und naturräumlichen Funktion. Dabei steht möglichst ganzheitlich Renaturierung und Umweltschutz im Vordergrund“, so Norbert Feldmann, Leiter Wassermanagement der Stadtwerke Solingen.

„Die Wasserwirtschaft wird morgen genauso gebraucht wie heute. Die Arbeit ist sicher, die Betriebe und Unternehmen wenden die branchenspezifischen Tarife oder die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes an und Arbeitsschutz wird hier groß geschrieben“, betont auch Jan Plaskocinski, Betriebsrat Stadtwerke Solingen.

Und weiter: „Wasser und Arbeitsplätze bedeutet deshalb mehr als die Verrichtung eines Jobs. Es ist die Arbeit für das Gemeinwohl, für Umweltschutz und für die Sicherung der natürlichen Ressourcen. Wasser und Arbeitsplätze betrifft sowohl die derzeit lebenden als auch alle künftigen Generationen.“

Mehr erfahren Sie über die Arbeitsplätze in der Wasserwirtschaft unter: http://www.berufswelten-energie-wasser.de oder https://blicksta.de/partner/34/.

Erstellt von am 21.03.2016.

Ein Kommentar Weltwassertag in Solingen: Mehr als ein Job – Arbeit in der Wasserwirtschaft

  1. Münchner Fitness-Blogger

    21/03/2016 bei 14:54

    Ich finde das Thema „Wasser und Arbeitsplätze“ sehr wichtig. Denn es wird viel zu wenig Wasser am Arbeitsplatz getrunken. Bei einer Arbeitszeit von 8 Stunden versuche ich stündlich 1 Glas reines Wasser zu trinken.

    Anm.d.Red.: Grandioser Kommentar! (bgl) 🙂