Solingen: „Harp goes Pop“ in der Evangelischen Kirche Wald

Solingen/ von Martina Hörle – Am Freitagabend gab es in der Reihe „Kultur in der Kirche“ einen Abend voller Harfenklänge. Die Harfenistin Ulla van Daelen bot auf ihrer Pedalharfe einen Auszug ihres umfangreichen Repertoires.

Von besinnlichen klassischen Tönen bis zu ihren Lieblingssongs aus Jazz und Pop begeisterte sie rund zwei Stunden ihre Zuhörer. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

Zweihundert Besucher hörten begeistert zu, wenn van Daelen gemeinsam mit ihrem kongenialen Partner Urs Fuchs Coversongs und eigene Arrangements auf ihre innovative und unkonventionelle Art zum Besten gab.

Das Duo van Daelen/Fuchs bot eine einzigartige Session von Klassik über Pop bis Jazz. Seit 17 Jahren arbeiten die beiden Künstler schon miteinander.

Das Duo van Daelen/Fuchs bot eine einzigartige Session von Klassik über Pop bis Jazz. Seit 17 Jahren arbeiten die beiden Künstler schon miteinander.

Ulla van Daelen, bis vor einigen Jahren Soloharfenistin im WDR-Rundfunkorchester, holte die Harfe aus dem Orchestergraben heraus und zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig die Königin der Saiteninstrumente einsetzbar ist. Die Zuhörer lernten die Harfe auf eine völlig andere Weise kennen, wenn van Daelen in unverwechselbarer Klangsprache Coversongs neu verjazzte. Urs Fuchs ergänzte auf einmalige Art mit Percussion und Bass.

Mit viel Charme schaffte van Daelen schnell einen persönlichen Kontakt zum Publikum. Viele der Zuhörer waren nicht zum ersten Mal in einem ihrer Konzerte und jedes Mal wieder beeindruckt. Auf humorvolle Weise übernahm sie außer ihrem Spiel auch die Moderation.

Das Duo van Daelen/Fuchs verstand es meisterhaft, die unterschiedlichen Musikrichtungen zu integrieren. Besinnliches wechselte mit kraftvoller Rhythmik. Klassik, Pop und Jazz verschmolzen zu einer einzigartigen Session.

Auch Überraschungsmomente wurden eingebaut. Ganz spontan gab es eine kleine Einlage für zwei Geburtstagskinder. „Viel Glück und viel Segen“ klingt auf einer Harfe gespielt eben auch anders.

Ulla van Daelen übernahm neben ihrem Harfenspiel die Moderation. Humorvoll und charmant führte sie die Zuhörer durch das Programm und schaffte eine persönliche Atmosphäre.

Ulla van Daelen übernahm neben ihrem Harfenspiel die Moderation. Humorvoll und charmant führte sie die Zuhörer durch das Programm und schaffte eine persönliche Atmosphäre.

Mit „Raumpatrouille“ und „Major Tom“ ließen sich die Besucher kurzerhand von der Harfe ins All tragen. „Die Filme von Raumpatrouille sehe ich immer noch gerne“, lächelte van Daelen. Damit war sie offensichtlich nicht allein.

Weitere Titel wie „Money, Money, Money“ von ABBA, „I find my Way“ von Jon & Vangelis und “Riders on the Storm” von den Doors rundeten das Wechselspiel der Klangrichtungen ab.

Seit ihrem elften Lebensjahr spielt van Daelen Harfe Während es zunächst die keltische Harfe war, fand sie kurze Zeit später zur Pedalharfe. Sie ist mehrfach ausgezeichnete Soloharfenistin.

Ihr Duo-Partner Urs Fuchs ist seit 30 Jahren als Live- und Studiomusiker tätig und hat unter anderem schon mit Jon Lord (Deep Purple), Sally Oldfield und Farfarello gespielt.

Urs Fuchs ergänzte van Daelens Harfenspiel virtuos durch Bass und Percussion. Er greift auf 30 Jahre Erfahrung als Live- und Studiomusiker zurück und hat schon mit Jon Lord, Sally Oldfield und Farfarello gespielt. / Fotos (3): B. Glumm

Urs Fuchs ergänzte van Daelens Harfenspiel virtuos durch Bass und Percussion. Er greift auf 30 Jahre Erfahrung als Live- und Studiomusiker zurück und hat schon mit Jon Lord, Sally Oldfield und Farfarello gespielt. / Fotos (3): M. Hörle

Das Konzert ist eine Zusammenstellung von Stücken aus ihren CDs und einigen neuen Arrangements. Die neue CD, die den gleichen Namen trägt, wie das Konzert „Harp goes Pop“ ist über ihre Homepage und bei ihren Konzerten erhältlich. (mh)

Weitere Informationen zu den beiden Ausnahmekünstlern gibt es unter:

www.ullavandaelen.de

http://urs-fuchs.de

Fotos der Galerie: Martina Hörle

Erstellt von am 27.02.2016.