Solingen: Spende für das Trassencafe

Bild: Privat

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Solingen/ Es gibt Ideen, bei denen es nur Gewinner gibt. Zu diesen Ideen gehört das „Trassencafé“, welches vor einigen Jahren an der Korkenziehertrasse am Rande der Siedlung „Die Fuhr“ zwischen Solingen-Wald und Gräfrath entstand.

Die Idee war im Grunde genommen sehr einfach: als im Zuge der Herrichtung der stillgelegten Eisenbahntrasse zwischen Solingen-Mitte und Solingen-Gräfrath – die sog. „Korkenziehertrasse“ – zu einer Freizeit-, Wander- und Radfahrstrecke begonnen wurde, fiel auf, dass an der Strecke Einkehrmöglichkeiten fehlten. Bei der Frage, wie man ein solches Angebot realisieren könnte, kamen die Aktiven der „Fuhrgemeinschaft e.V.“ auf eine nahezu geniale Idee: es sollte an den Wochenenden ein Café direkt an der Bahntrasse geben, welches auch die Siedlung „Die Fuhr“ aufwerten sollte. Um den Bezug zum ehemaligen Bahnbetrieb auf der Strecke herzustellen, wurde die Idee geboren, dieses Café in einem oder zwei ausrangierten Original-Eisenbahnwaggons einzurichten. Veredelt wurde die Idee dadurch, dass der Umbau der Waggons im Rahmen eines Qualifizierungsprojektes für arbeitslose Jugendliche umgesetzt wurde.

„Ich war von der Idee von Anfang an begeistert, weshalb ich zu Weihnachten 2011 anstatt Weihnachtskarten zu verschicken gerne einen Betrag für die Realisierung dieser tollen Idee gespendet habe.“ so die Solinger Landtagsabgeordnete Iris Preuß-Buchholz. Am vergangenen Freitag überreichte Iris Preuß-Buchholz im Namen des SPD-Unterbezirks Solingen eine weitere Spende zur Unterstützung des Cafés. Wie in jedem Jahr hatten die Mitglieder der Solinger SPD mit einem Kaffee- und Kuchenstand am Zöppkesmarkt teilgenommen. Der Erlös ging an das Trassencafé.

„Ich bin regelrecht begeistert, wie schön das Trassencafé geworden ist. Dieses Angebot ist eine Bereicherung für den Stadtteil „Die Fuhr“ und für die Nutzerinnen und Nutzer der Korkenziehertrasse. Diese Idee darf ruhig Schule machen!“ so Iris Preuß-Buchholz.

Erstellt von am 12.12.2013.