Solingen: Tumorzentrum vernetzt sich NRW-weit

Klinikum Solingen2Solingen/ Das Tumorzentrum Solingen verstärkt seine Kooperation mit anderen Krebsberatungsstellen in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit derzeit insgesamt 22 Einrichtungen wirkt das Tumorzentrum Solingen als Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der Krebsberatungsstellen (LAG). Ziel des von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannten Netzwerks ist, landesweit einheitliche Rahmenbedingungen für eine qualitätsgesicherte außerstationäre psychoonkologische Versorgung zu schaffen.

Das Tumorzentrum Solingen mit seinen Standorten im Städtischen Klinikum und im Krankenhaus Bethanien erfüllt gemeinsam mit den anderen Krebsberatungsstellen wichtige Aufgaben. Es ist eine unabhängige Organisation, in der Ärzte, Betroffene und Angehörige aktive Hilfe für Krebspatienten leisten. Im gesamten Krankheitsverlauf – von der Diagnose bis zur Nachsorge – können Patienten qualifizierte Beratung und Betreuung in Anspruch nehmen. Mit dem Beitrag von außen lassen sich oft die durch die Krebserkrankung und Therapie bedingten Auswirkungen sowie die damit einhergehenden psychischen und sozialen Belastungen reduzieren.

„Krebsberatung ist Wegweiser und Lotse zugleich“, beschreibt Professor Dr. Boris Pfaffenbach, Vorsitzender des Tumorzentrums Solingen. „Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität für an Krebs erkrankte Menschen durch gesicherte, umfassende, unabhängige Beratung, Information und unterstützende Begleitung“, so der Mediziner. Das Angebot ist kostenfrei und gut erreichbar und die Beratungsgespräche sind kurzfristig möglich. Der Bedarf an qualifizierter Krebsberatung nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die in der Landesarbeitsgemeinschaft zusammen geschlossenen Beratungsstellen leisteten 2011 mehr als 15.000 Ratsuchenden Hilfe. Nach aktuellen Prognosen werden in 2013 mehr als 490.000 Menschen neu an Krebs erkranken.

Erstellt von am 06.08.2013.