Polizei erschießt Katze scheinbar ohne Grund

Wie gestern bekannt wurde, haben Beamte der Wuppertaler Polizei eine Katze, scheinbar ohne Grund, erschossen.

Bild: Archiv

Das Tier war im November seinen Besitzern entlaufen. Diese suchten auch mit Hilfe des Internets und Flugblättern nach ihrem Tier, das von einem Freigang einfach nicht mehr zurückgekehrt war.

Am Heiligen Abend dann die Wende. Ein Mann findet das Tier, völlig entkräftet und verdreckt in einem Müllsack gewickelt, nur wenige Meter von der Wohnung der Besitzer entfernt. Der Mann ruft pflichtbewusst die Polizei. Was dann allerdings geschieht erinnert eher an den wilden Westen als an ein geordnetes rechtsstaatliches Verfahren.

Statt das entkräftete Tier einem Tierarzt vorzustellen, wird es von den Beamten einfach erschossen.  Die Besitzerin erfährt von alledem zunächst nichts. Erst als sie von einem Internetnutzer darauf hingewiesen wurde, dass eine Katze gefunden worden sei, beschließt sie bei der Polizei nachzufragen.

Diese bestätigte dann, wie der WDR berichtete, den Abschuss des Tieres. Der zwischenzeitlich eingeschaltete Tierschutzverein hat derweil eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Beamten eingereicht. Nach WDR Angaben bestätigte die Polizei die Erschießung des Tieres.

Besonders erschreckend dabei ist der besonders leichtfertige Umgang mit Schusswaffen im Zusammenhang mit anderen Lebewesen, der im übrigen auch in der Form nicht gestattet sein dürfte.

Das Tierschutzgesetz regelt eindeutig das Wirbeltiere nur unter Verwendung von Betäubung und schmerzfrei getötet werden dürfen. Eine Maßnahme also, die zwingend eine mehrjährige akademische Ausbildung zum Tierarzt erfordert. Wörtlich heißt es: „Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat“. Ausnahmen sieht das Gesetz nur für Jäger vor.

Es gehört schon eine gewisse Kaltschnäuzigkeit dazu, einem Lebewesen das Lebenslicht auszublasen. Ballernde Polizisten sind jedenfalls das Letzte, was wir im Bergischen auf unseren Straßen brauchen.

Erstellt von am 06.01.2012.

41 Kommentare Polizei erschießt Katze scheinbar ohne Grund

  1. Marc

    06/01/2012 bei 02:05

    Muss nicht jeder Schuss eines Polizisten im Dienst gerechtfertigt werden? Was sagen die Verantwortlichen bzw.deren Vorgesätzte?

  2. Carsten Unbekannt

    06/01/2012 bei 06:54

    Vll sollte man erstmal warten was wirklich passiert ist, bevor man so einen Kommentar schreibt und einfach mal die Polizisten verunglimpft…

    • Dionys

      06/01/2012 bei 09:54

      Die arme Polizei, vieleicht ist der Beamte von der entkräfteten Katze im Sack böse angeschaut worden??

  3. Britta

    06/01/2012 bei 08:25

    Was für ein verantwortungsloses Verhalten! Wie anmaßend sind denn diese Beamten – haben sie gleichzeitig Tiermedizin studiert, daß sie entscheiden wann ein Tier „erlöst“ wird? Solche kleingeistigen Revolverhelden! Wer so leichtfertig mit einer Schußwaffe umgeht gehört in keine Uniform.

  4. Meme

    06/01/2012 bei 10:30

    Wenn es ein Kampfhund gewesen wäre, würde man nicht so eine Welle machen. Aber wenn das Tier wirklich so dermaßen entkräftet war, finde ich es nicht schlimm, dass sie dem monatelange aufpeppellei erspart haben.

    • Anne

      06/01/2012 bei 10:55

      Kampfhunde werden eigentlich auch nicht einfach erschossen wenn sie irgendwo entkräftet aufgefunden werden!!! Da würden sicher auch sehr viele Leute etwas dagegen haben!!!
      Woher will dieser Typ wissen ob die Katze wirklich sooo schlecht dran war?? Das hätte ein Tierarzt entscheiden müssen und bei entkräfteten Katzen reichen meist drei vier Tage am Tropf und etwas Antibiotika zu um sie wieder auf die Beine zu bringen also nicxht monatelang!!!

    • Anja

      06/01/2012 bei 14:00

      Ähm, sollte man das nicht dem Tierheim, bzw den Besitzer überlassen ob dieser das Tier aufpäppeln will oder sachgerecht von einen Tierarzt erlösen lassen will, wenn es denn nicht anders geht. Dieser Kommentar ist zum Kotzen… wo sind wird denn hier, im Wilden Westen?

    • Susanna

      08/01/2012 bei 16:50

      Haben Sie eigendlich selber Tiere?Würden Sie auch so denken wenn es Ihr Tier wäre?

  5. Anne

    06/01/2012 bei 10:49

    Das ist nicht zu fassen, für solch eine Unmenschlichkeit kenn ich keine Gnade! Ich würde diesen „Polizisten“ sofort seines Amtes entledigen, solche Leute sind eine Gefahr für die Allgemeinheit! Weiß dieser (Mensch?) was er da der Familie angetan hat? Ich glaube wer so leichtfertig über Leben und Tod entscheidet kann und darf nicht länger als Polizist arbeiten!!!
    Was soll denn bitte passiert sein?? Ob die böse Katze den Polizisten wohl gekratzt und gebissen und ihn angefaucht hat??? Wenn das der Fall gewesen wäre, wäre es noch unmenschlicher denn dann hätten sie keine völlig entkräftete Katze getötet sondern eine die noch in Vollbesitz ihrer Kräfte war, also halbwegs gesund und munter. Die armen Polizisten, die sind doch so schutzlos und brauchen Hilfe oder wie?? Dem schutzlosen Tier was auf Hilfe angewiesen war dessen Leben man vielleicht hätte retten können hat dieser Unmensch einfach erschossen und dem Tier somit jegliche Hilfe versagt!! Das Tier hätte einem Tierarzt vorgestellt werden müssen und dieser hätte das Tier schmerzfrei erlösen können wenn es denn wirklich keine Rettung mehr gegeben hätte. Wenn er irgendwo liegen würde ich würde ihn nicht erschießen sondern ihn seinen Qualen überlassen damit er merkt wie es ist wenn einem nicht geholfen wird!!

    • Mieze

      06/01/2012 bei 22:55

      Mir steht diese degenerierte Spezies „Mensch“ mittlerweile dermaßen im Hals! Ich kann gar nicht so viel essen wie ich k…….. möchte!

      Jedes Tier besitzt mehr Sozialverhalten, als solche Staatsdiener.
      Und dieses Verhalten beschädigt leider nachhaltig das Image der
      vielen netten Polizeibeamten.

      „Wenn Sie den Menschen mit einer Katze kreuzen würden, werten sie den Menschen auf, jedoch die Katze ab!“
      ( Zitat … ist nicht von mir!)

      • selket

        10/01/2012 bei 17:46

        das zitat stammt von mark twain … und er hatte nicht unrecht 😉

        • Mieze

          11/01/2012 bei 23:26

          Danke selket. Zutreffend!
          Hier noch ein Zitat von ihm:
          „Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.“

  6. Pingback: Anonymous

    • Carolin

      06/01/2012 bei 11:47

      manche menschen sind einfach nur primitiv und dumm…wie kann ein mensch auf eine hilflose katze schiessen…es gibt tierärzte, die die entscheidung fällen ob ein tier besser eingeschläfert wird und sicher nicht die polizei!!

  7. Gast

    06/01/2012 bei 12:14

    Das menschliche Herz ist nun mal von Grund auf Böse. Ich hoffe dieser Polizist denkt einmal darüber nach was er getan hat.

  8. Karfus

    06/01/2012 bei 13:15

    Ein Untier weniger, der Mann hat wohlfeil gehandelt!

    • H.Röttgen

      06/01/2012 bei 14:27

      Karfus,was bist Du denn für Einer? Das ist ja wohl ungeheuerlich

      • Chris

        06/01/2012 bei 15:20

        @H.Röttgen Karfus freut sich doch nur auf die nächste Polizeikontrolle *g* hoffentlich dann aber nicht zu entkräftet LOL

    • schnuffi

      06/01/2012 bei 17:15

      Wer ist denn hier das Untier?
      Dich und den Schützen sollte man genauso behandeln, das wäre gerecht.

      • Capitano

        06/01/2012 bei 20:58

        Sich an wehrlosen Tieren in dieser Art zu vergreifen zeugt schon von einer gewissen Dummheit und Intoleranz die ein weiteres Verbleiben bei der Polizei unmöglich machen.

        Warum stellen die Eigentümer der Katze keine Privatanzeige gen die Tiermörder.

        50 Arbeitsstunden in einem Tierheim wären das Mindeste als Straffestsetzung und einen Eintrag in die persönliche Akte bei der Polizei.

        Wer so was tut der schießt auch leichtfertig auf Menschen, also schnellstens vom Dienst suspendieren damit nicht noch schlimmeres passiert und Menschen zu Schaden kommen.

    • Susanna

      08/01/2012 bei 16:51

      Wer Tiere nicht mag ,mag auch keine Kinder!

  9. Unbekannt

    06/01/2012 bei 14:57

    Karfus: Den gleichen Kommentar werde ich bringen, wenn du mal XXXXXXXXXX auf der Strasse liegst! XXXXXXXXX!

  10. wilhelm

    06/01/2012 bei 19:53

    Wenn man sowas liest freut man sich wieder wenn es auch mal so einen Kriminellen trifft. Denn nichts anderes ist er. Selbst wenn der Polizist Jäger wäre ist er in dem Moment Staatsdiener. Und selbst ein Jäger darf in einem Wohngebiet nicht schießen. Hier liegt ganz eindeutig ein Straftatbestand nach §17 TierSchG vor. Darauf steht bis 3 Jahre Gefängnis. Solche Beamten sind ein Risiko für alle. Ich hoffe es wurde direkt bei der Staatsanwaltschaft Anzeige wg. Verstoß gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Drehen langsam alle durch? Dann muss man echt daran denken sich selbst zu schützen und wir bekommen Wild West Methoden. Wer zuerst zieht überlebt.
    Zum Glück gibt es auch Polizisten die für ein Tier ihr Leben riskieren und die sollten sich den Burschen mal auf die Seite ziehen und ihm etwas Moral und Ethik beibringen. Der betreffende Polizist täte besser daran sofort seinen Dienst zu quittieren.

  11. bibo

    06/01/2012 bei 21:56

    Das war den Herren von der Polizei wohl zuviel Umstand und Arbeit sich um einen Tierarzt zu bemuehen!!war wohl schichtwechsel !!ich hoffe der Beamte bekommt seine Strafe!!unmoegliches verhalten!!schadet dem vertrauen in die Polizei ungemein!!kleine Katze ,leb wohl im katzenhimmel!!hoffe der Polizist denkt mal darueber nach!!

  12. Andrea

    07/01/2012 bei 12:06

    Also mal ganz ehrlich dem polizisten sollte man die Pistole abnehmen das ist ja genauso Asozial wie damals mit dem sogenanten Kampfhund, wo ich sagen muss der ,der die rassen alle über einen Kamm schert hat für mich keine Ahnung denn der Besitzer macht aus den Hunden Maschinen sie kommen ja schliesslich nicht bissig auf die Welt ich selber hatte auch mal einen Pitt-Bull und der ist bei Lalelu eingeschlafen und hat keiner Menschenseele was getan .Doch jetzt zudem was ich sagen wollte den armen Hund hat man mit 8 Kugel erschossen wie arm .Ein Löwe oder Bär die ja wirklich Agresiv sind ,werden mit einem Betäubungsgewehr ruhig gestellt und so Hilflose Tiere werden erschossen ja ne ist klar .Die Polizei hat sich doch wieder mal in ein richtig Asoziales Licht gestellt .Bravo Herr Beamter das muss ja richtig gefährlich gewesen sein mit der Katze das sie der die Kugel geben mussten .Einfach nur Asozial

  13. ein Ohligser

    07/01/2012 bei 19:54

    Ich denke der Polizist hat mal wiwrklich verantwortlich gehandelt. Aus seiner Sicht stelle sich die Situation der Katze wahrscheinlich aussichtslos dar- und dafür muss man nicht studiert haben. In diesem Job muß man halt sehr schnell Entscheidungen treffen.
    Und die anderen, die nun über den / oder die Beamten maulen und lästern haben wahrscheinlich noch nie eine Entscheidung treffen müssen, die man nicht mehr ändern oder rückgängig machen kann.
    Wer von Euch wäre denn für die Heilungskosten u.ä. aufgekommen? Und zu dem „asozial“ kann ich nur auf auf die vielen Dinge hinweisen die uns täglich begleiten…das trifft aber auf gar keinen Fall auf einen kleinen Entscheidungsträger zu. Stellt euch doch mal perönlich einem Unrecht in den Weg…mit allen Konsquenzen…ohne auf Hilfe und das Fachwissen anderer zurück zugreifen….ihr XXXXXXXXXXX

    • Andrea

      07/01/2012 bei 20:09

      Der Polizist ist kein Tierarzt ,bei Menschen wird ja auch kein Koch drauf angesetzt wenn es um op“s geht also so einen schwachsinn ,ich finde es einfach nur assi

      • ein Ohligser

        07/01/2012 bei 20:28

        Vertraut doch bitte nicht immer nur dem geschrieben Wort und den sogenannten Fachleuten ( siehe Gutachter, die Kinderschänder als geheilt entlassen…) Überall gibt es solche und solche…vertraut doch bitte euren Verstand und eurem Gefühl..das ist das, worauf wir uns verlassen können sollten.
        Vielleicht bereut der Polizist ja schon seinen Entscheidung….aber er hat eine getroffen und das war gut. Irgendwann trifft jeder von uns mal eine solche Entscheidung.
        Sucht lieber den Menschen der das Tier in einen Beutel gesteckt hat, statt sich mit dem Wesen in seinem Auto auf zum Tierarzt zu machen….

    • Susanna

      08/01/2012 bei 16:56

      Für die Kosten wäre mit Sicherheit die Besitzerin aufgekommen,aber um diesen zu finden hätte man zum TA müssen,dort gibt es ein Chipgerät denn „KIRA“ war gechipt somit wäre diese Frage beantwortet.

    • selket

      10/01/2012 bei 17:49

      was soll das denn?? es gibt ja besitzer – und glaub mir, ich hätte als besitzer bezahlt! wir hatten vor kurzem mit einer unserer katzen genau so eine situation, man hätte keinen cent mehr auf ihr leben gewettet – eine knappe woche tierklinik, und nun ist sie wieder fröhlich und springlebendig. es ist einfach nur zum k…, wie vorurteilsbeladen viele menschen sind, wenn’s „nur“ um eine katze /ein tier geht!

    • Capitano

      10/01/2012 bei 23:06

      Wenn der Polizist verantwortungsvoll in Deinen Augen gehandelt hat, dann frage ich mich wirklich, welches Verantwortungsbewußtsein und Rechtsauffasung Du besitzt..

      Na ja, weit kann es ja mit Deiner Denkweise nicht sein, sonst hättest Du nicht so einen Beitrag geschrieben.

      Erst überlegen und dann schreiben.

      Klar?

    • Felix Martin

      21/01/2012 bei 00:39

      Naja, wer so eine Meinung wie Sie vertritt, sollte selber mal in eine Situation geraten, in der „andere“ eine Entscheidung treffen müssen, was Ihr Überleben sichert und ich bin mir Scher das es genügend Leute gibt, die klar denken können und ihnen trotz Ihrer Asozialen Meinung das Leben retten würden. Leider bin ich dazu beruflich verpflichtet, aber wenn ich solche Statements lese, frage ich mich ob ich den richtigen Beruf gewählt habe. . Was die behandlungskosten betrifft, bin ich mir sicher,daß diese nicht so erheblich sind und vom Tierschutzbund übernommen werden. Was den „Freund und Helfer“ angeht, diesem sollte falls noch nicht geschehen, eine Strafanzeige ins Haus flattern.

  14. Carola Hunger

    07/01/2012 bei 20:23

    Die Stadt wäre für die Kosten aufgekommen, bzw. das Tierheim wäre zuständig gewesen, welches von der Stadt unterhalten oder unterstützt wird. Auch dafür zahlen wir alle Steuern und das mit Recht. Tiere gehören zu unserer Gesellschaft. Für diese Tiere sind wir alle verantwortlich, damit es ihnen gut geht. Was aber sind wir für eine Gesellschaft, die so verroht ist Tiere auszusetzen, schlecht zu versorgen oder sich auf sonst eine unmenschliche Art und Weise sich derer zu entledigen? Und das gilt auch für den Polizisten! Was ist das für eine Gesellschaft, wenn sich sogar schon die Polizei über Gesetze hinweg setzt, dessen Einhaltung sie gewährleisten sollten? Es gibt keine Rechtfertigung für dieses Handeln! Vielleicht sollte dieser Beamte mal darüber nachdenken, ob das die richtige Berufswahl war?

  15. Claudia

    08/01/2012 bei 01:04

    Hallo zusammen,
    Ich darf Euch mitteilen dass es sich bei der Geschichte um meine Lätze Kira gehandelt hat.
    Seid versichert, dass ich am Boden zerstört bin.
    Ich würde eine „Erlösung“ niemals verurteilen wenn ein Tier wirklich leidet und in extremer Not ist. Aber. Der Finder meiner Katze hat mir persönlich mitgeteilt, dass Kira entkräftet war, aber äußerlich unverletzt und auch nicht abgemagert oder ähnliches. Das Tierheim war bereits alarmiert, wurde aber VON DEN POLIZISTEN zurückgepfiffen, man würde das Tier selber zum Arzt bringen.
    Nebenbei sei erwähnt, dass die Polizei immer eine aktuelle Notdienstliste hat. Der an dem Abend Dienst habende Tierarzt war nicht weit weg und – welch grausame Ironie – auf Nachfrage zur fraglichen Zeit in seiner Praxis……!!!!!!!
    Ohne Worte.
    Ich bin wirklich die letzte die jetzt auf üble Nachrede etc aus ist. Aber das was da passiert ist ist ein Unding und muss Folgen haben.
    Claudia

    • Capitano

      10/01/2012 bei 23:14

      Würde Dir raten, Unterschriften zu sammeln, damit eine Klage gegen den Polizisten von der Staatsanwaltschaft nicht mit der Begründung abgelehnt wird, weil angeblich kein öffentliches Interesse besteht.

      Das Internet bietet Dir hier jede Gelegenheit Unterschriften zu sammeln die Du für eine Anzeige brauchen wirst.
      Strafanzeige wegen verletzung des Tierschutzgesetz, gegen das Waffengesetz und Dienstvergehen im Amt usw. Ein Rechtsanwalt wird Dir das schon genauer erklären können.
      Auf alle Fälle Strafanzeige stellen, da fühjrt kein Weg dran vorbei.

      Viel Glück dabei.

  16. JPK

    08/01/2012 bei 18:22

    Richtig….. Der Vorgang muss geprüft werden und wenn die Poliuzisten falsch gehandelt haben (und davon gehe ich vom bisherigen bekannten Stand aus) muss es Konsequenzen haben. Aber trotz aller Tierliebe kann ich die diversen Kommentare hier, in denen quasi von Lynchjustiz und Drohungen gegenüber anderen geschrieben auch nur verurteilen.
    Schade, das solche Komentarmöglichkeiten meistens in diese Richtung driften und sehr unsachlich werden…..

  17. Harald Baumann de Groot

    10/01/2012 bei 10:38

    Das die Polizei Tiere abschießt geht gar nicht. Ob Hund oder Katze spielt da keine Rolle.
    Ich hoffe der Beamte wird zur Rechenschaft gezogen.
    Leider sind Tiere bei Gericht nur eine Sache! Tiere haben für mich auch ein Lebensrecht und wenn sie krank sind auch ein recht auf Hilfe! Abschießen ist für kein Tier eine Hilfe es ist nur grausam.
    H. Baumann de Groot
    http://www.rkvnrw.de

  18. Nina

    10/01/2012 bei 12:38

    Ich finde sowas gehört nicht in die Entscheidungsgewalt zweier Polizisten! Sie hätten es dem Besitzer (der ja gefunden wurde) bzw. dem TA überlassen können die davon ahnung haben ob das Tier noch eine Chance gehabt hätte oder nicht!! Einem Polizisten steht es nicht zu sowas zu entscheiden! Stellt euch mal vor ..euer Hund oder Katze läuft weg und wird irgendwoe völlih entkräftet gefunden(OHNE OFFENSICHTLICHE VERLETZUNGEN) und ein Polizsit kommt und entscheidet mal eben so..och komm hat doch keinen sinn..und erschießt das Tier obwohl es vielleicht nur etwas Fürsorge,Futter und Wasser gebraucht hätte!! Würdet ihr da toll finden???????? Ich glaube nicht…also ich find es eine Schweinerei und wäre ich die Besitzerion ich wprde es auch nicht einfach so hinnehmen und alle anderen die hier was anderes behaupten sind blender…mehr nicht!!
    Das mit den Kampfhunden ist was völlig anderes!! ich habe noch nie eine Katze gesehenm die ein Kind zerfleischt hat oder ähnliches….die Kampfhunde die das erschossen werden werden aus gutem grund erschossen!! ich find es auceine Sauerei das sie versuchen den Rottweiler der einen 4 Jährigen jungen fast getötet hätte nicht gleich die Spritze verpasst haben sondern noch versuchen den zu vermitteln!!:::!!! Das ist ne Sauerei…so ein Hund hat auf der Straße nichts mehr zu suchen…sowas ist eine gefahr für jederman und da können mir die Kampfhundliebahber erzählen was sie wollen…Die hunde haben diese Gene in sich..sie wurden JAhrzehnte nur dafür gezüchtet zu Kämpfen…das kriegt man aus soe einem Hund nicht raus..klar gibt es ausnahmen..aber die meisten Hunde ticken früher oder Später aus..!! Meine meinung..ich würde mir nie im Lebene..alleine schon wegen meiner Kinder einen soclhen Hund ins Haus holen..würde sie aber ach nie mit egal welchem Hund unbeaufsichtigt lassen…das ist in meinen Augen verantwortungslos!!

  19. Matthias

    10/01/2012 bei 23:59

    Ah! Wieder mal ein großes „Hallo“ im Kommentar-Bereich auf eine Tierstory.
    Es gibt Arten die die Spezies Mensch garantiert überleben werden!

  20. Luna Maria

    11/01/2012 bei 01:16

    Tz, tz, tz,
    da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
    Was kommt als nächstes? – – – Schlagzeile von übermorgen:
    „72jährige FRAU VON POLIZISTEN ERSCHOSSEN“
    … 3 Tage nach ihrem verschwinden aus dem Altersheim wurde die völlig entkräftete Frau von einem Streifenpolizisten…
    Dein Freund und Helfer…
    Aber trotzdem nicht alle über einen Kamm scheren…

  21. brianna

    12/01/2012 bei 01:04

    die frage, wer für die kosten aufgekommen wäre, ist bei dieser entscheidung völlig unerheblich: NOCH fällen polizisten in deutschland keine wirtschaftlichen entscheidungen.

    insofern schon mal glückwunsch an den bildzeitungleser, der dies als „sinnvolle begründung“ anführte.
    die beurteilung des gesundheitszustandes eines tieres obliegt grundsätzlich einem tierarzt. und sicherlich hätte hier NIEMAND das verhalten des polizisten kritisiert, hätte es sich um eine verunglückte katze mit offensichtlichen, schweren verletzungen gehandelt.
    dem war aber nicht so – das tier war entkräftet, wahrscheinlich auch traumatisiert, aber es war nicht die rede von offenen brüchen, lähmungserscheinungen o.ä., die eine GNÄDIGE erlösung gerechtfertigt hätten.
    der gebrauch einer schusswaffe, um eine katze von nicht zu beurteilendem leiden zu erlösen, ist an sich schon unglaublich. das ist in der tat wildwest.
    erst recht vor allem, weil unser GESETZESvertreter hiermit gegen das deutsche tierschutzgesetz verstoßen hat: dies schreibt zwingend vor, dass ein wirbeltier grundsätzlich nur durch einen tierarzt und unter vorheriger betäubung euthanasiert werden darf – und: eine euthanasie muss gerechtfertigt sein.
    vom recht offenbar recht unverkrampften verhältnis zu seiner dienstwaffe dieses polizisten gar nicht zu reden.
    vollkommen unabhängig davon, ob man nun katzen mag oder nicht ( denn dies ist bei der bewertung der sachlage vollkommen unerheblich): dieser polizist hat gleich mehrere gesetze übertreten – ich nehme an, er darf dann demnächst auch falschparkern die reifen platt schießen oder rasende motorradfahrer per dienstwaffe vom mopped holen – schließlich stellen die immerhin eine ernsthafte gefahr dar?

    sich recht und gesetze nach persönlichem gusto zurecht zu biegen, zeugt weder bei den hier trollenden katzenhassern, noch bei diesem polizisten von viel verstand.
    und wieder fällt mir ein, welche persönliche qualifikation erforderlich ist, um in deutschland „streifen“polizist zu werden: man muss schnell laufen können und darf in sehr einfachen subjekt-prädikat-objekt-sätzen antworten.
    raketenforscher, die sich in den dienst der gemeinschaft gestellt haben, findet man in streifenwagen eher selten.